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Jens

Jens 

aus Gera, Thüringen (Deutschland)

Beidseitig implantiert
Cochlea-Implantatnutzer
Beidseitiger Hörverlust
Betriebswirt

Erfahrungsbericht Jens

Jens ist Botschafter weil:

Es mir ein Herzensanliegen ist, Betroffenen Mut zu einer gleichberechtigten Teilhabe am Leben zu machen

1. Wann und warum ist dein Hörverlust aufgetreten? Und wie stark ist er?
Ich bin von Geburt an hochgradig schwerhörig, dennoch klappte die Kommunikation mit Hilfe von Hörgeräten jahrzehntelang. Mit Anfang 40 wurden die Hörprobleme immer größer und stellten mich auch beruflich vor große Hürden.

2. Wann und wie hast du von der Möglichkeit eines Hörimplantats erfahren?
An der HNO-Klinik Jena erwähnte man zum ersten Mal die Möglichkeit des Cochlea-Implantats. Mein niedergelassener HNO-Arzt empfahl es mir ebenfalls und stand mir mit Rat und Tat zur Seite.

3. Wie hast du die Entscheidung zum Hörimplantat abgewogen?
Ich fühlte mich zusehends verunsichert, wie wohl meine Zukunft mit fortschreitendem Hörverlust aussehen würde. In der Implantation sah ich eine Chance für meine Zukunft.

4. Wie erging es dir nach der Implantation?
Die ersten Anpassungen brachten noch nicht den gewünschten Erfolg, doch mit der Reha in St. Wendel kam die Kehrtwende. Ich war begeistert! So begeistert, dass ich auch mein zweites Ohr versorgen ließ.

5. Was hat sich seit deiner Implantation verändert? Was genießt du am meisten am wieder Hören?
Verbesserungen merke ich in allen Bereichen: ich kann mich unterhalten, telefonieren, traue mir viel mehr zu, reise wieder gern und freue mich, dass ich Musik hören kann. Ich erlebe eine ganz neue Lebensqualität!

6. Was möchtest du Betroffenen und ihren Angehörigen mit auf den Weg geben?
Haben Sie Mut und nutzen Sie die Möglichkeit des Hörimplantats. Es kann Schwerhörige zu einem neuen Hörleben erwecken!

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