Initiative Endlich Wieder Hören

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Beim 3. Düsseldorfer Hörtag klären Experten über Hörverlust auf

Viele Hörgeschädigte wissen oft nicht, dass sie unter den Folgen von Hörverlust leiden und sind mit dem Umgang überfordert. Einschätzungen von Experten und Tipps für erste Schritte und mögliche Behandlungsmöglichkeiten sind dann sehr hilfreich. Das Hörzentrum der Universitätsklink Düsseldorf bietet hierfür beim 3. Düsseldorfer Hörtag am 9. September ein umfassendes Programm.

Etwa 50.000 Düsseldorfer sind von den Folgen von Hörschädigungen betroffen, rund 1.800 davon sind gänzlich ertaubt. Diese Zahlen für 2016 hat der deutsche Schwerhörigenbund bekannt gegeben. Prof. Dr. Thomas Klenzner, Leiter des Hörzentrums am Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD), hält diese Zahlen für realistisch.

Eine Hörstörung kann die Lebensqualität in allen Lebensbereichen enorm einschränken und auch zu einem sozialen Rückzug der Betroffenen führen.

Das macht es so wichtig, über das Thema Schwerhörigkeit und Möglichkeiten der Behandlung aufzuklären und Betroffenen eine Anlaufstelle für Informationen zu geben, wie es etwa die Initiative Endlich Wieder Hören tut. Auch vor Ort Termine, an denen sich Betroffene persönlich informieren können, sind dabei zentral.

Am 9. September lädt darum das Hörzentrum zum Hörtag in das Haus der Universität am Schadowplatz 14 in Düsseldorf ein. Das Hörzentrum ist eine Einrichtung der HNO-Klinik am Uniklinikum.

Wie wichtig diese Termine sind, sieht auch der Düsseldorfer Experte:

Daher wollen wir am 9. September nicht nur über Behandlungsoptionen und die neuesten Entwicklungen bei implantierbaren Hörsystemen informieren. Auch Betroffene werden von ihren Alltagserfahrungen berichten.

Neben den medizinischen Fakten, ist es nämlich sehr hilfreich persönliche Erfahrungen von Betroffenen zu bekommen, und Fragen an die Menschen richten zu können, die sich bereits für eine Behandlung und damit einen neuen Lebensabschnitt entschieden haben.

Beim Hörtag werden alle Vorträge sowie Interviews zum Mitlesen auf Leinwände übertragen. Für schwerhörige Besucher steht kostenlos kommunikationsunterstützende Technik bereit. Im Haus der Universität sind zudem kostenlose Hörtests möglich. Der 3. Hörtag des Uniklinik-Zentrums beginnt um 10.30 Uhr im Haus der Universität und dauert bis 14.30 Uhr.

Die verschiedenen Experten des Hörzentrums der Uniklinik Düsseldorf, die aus Medizinern, Logopäden, Audiologen und auch Pädagogen bestehen, arbeiten daran von Hörverlust Betroffenen bestmöglich zu helfen und Unterstützung in allen Bereichen anzubieten. Die jüngsten Patienten sind Neugeborene, die ältesten Patienten weit über 80 Jahre alt.

Das Alter unserer Patienten spielt keine Rolle. Wichtig ist es uns, zu schauen, was für den Patienten nötig und wichtig ist. Das reicht von der Hörgeräteversorgung bis hin zum Einsatz von Innenohrprothesen, den sogenannten Cochlea Implantaten.

Rund 80 Patienten erhalten jährlich ein Cochlea Implantat in der Düsseldorfer Uniklinik.


Kontakt:
Universitätsklinikum Düsseldorf
Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Hörzentrum Düsseldorf
Gebäude 13.76 / 1. Etage
hno-hoerzentrum@med.uni-duesseldorf.de
www.uniklinik-duesseldorf.de/hno-klinik
Tel. 0211 / 81-17576

Termin:
Düsseldorfer Hörtag des UKD-Hörzentrums am 9. September, 10.30 Uhr bis 14.30 Uhr
Haus der Universität, Schadowplatz 14
Stefan Dreising
Universitätsklinikum Düsseldorf
Moorenstraße 5
40225 Düsseldorf
Tel.: 49 (0)211 / 81-08247
E-mail: stefan.dreising@med.uni-duesseldorf.de
Web: www.uniklinik-duesseldorf.de