Initiative Endlich Wieder Hören

Initiative Endlich Wieder Hören

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Zuwachs für die H(ear)spots: über 2.000 Adressen für Nutzer von Hörlösungen

Nach dem erfolgreichen Start der ersten Suchmaschine für induktive Höranlagen im deutschsprachigen Raum vor einem Jahr hat die Endlich Wieder Hören die Datenbank nun um 600 neue Einträge erweitert. Die Suchmaske auf der Webseite www.endlichwiederhören.org eröffnet ab sofort den Zugriff auf weit mehr als 2.000 Adressen von Veranstaltungsorten, öffentlichen Einrichtungen und Einzelhändlern in Österreich und Deutschland, die mit einer Induktionsschleife ausgestattet sind – diese Technologie erleichtert Nutzern von Hörlösungen das Zuhören ganz wesentlich.

Das Gespräch am Bankschalter, die Bestellung an der Wursttheke, die Beratung beim Arzt - viele alltägliche Situationen stellen Träger von Hörgeräten oder Hörimplantaten vor eine Herausforderung. Unzählige Einrichtungen in Deutschland und Österreich gehen mittlerweile auf die Bedürfnisse von Menschen mit Hörverlust ein und haben in ihren Räumen Induktionsschleifen verlegen lassen. Die Suchmaschine „H(ear)spots“ auf der Webseite www.endlichwiederhören.org gibt schnell und einfach Auskunft, wo im Umkreis sich Orte mit einer solchen induktiven Höranlage befinden.

Endlich wieder ohne Störgeräusche

Insbesondere große Veranstaltungsorte haben häufig eine Raumakustik, die sich negativ auf die Verständlichkeit von Sprache oder Musik auswirken kann. Der Verstärker einer Induktionsanlage sendet Sprache oder Musik an eine Kabelschleife, die ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Audioprozessoren von Hörgeräten oder Hörimplantaten, die über eine Induktionsspule verfügen, können das elektromagnetische Wechselfeld aufnehmen und die Signale im Audioprozessor umwandeln. Auf diese Weise werden äußere Störgeräusche minimiert.

Zu den mehr als 2.000 österreichischen und deutschen Adressen, die in der Suchmaschine „H(ear)spots“ auf www.endlichwiederhören.com geführt sind, gehören zum Beispiel Drogerien, Supermärkte, Banken, Arztpraxen, Kirchen, Konzertsäle, Hörgeräteakustiker, U-Bahnhöfe oder Universitäten. Nutzer der „H(ear)spots“ können zudem eigene Orte mit Induktionsschleifen vorschlagen, sollte ein Eintrag noch nicht vorhanden sein.