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Thomas-Leipnitz-2

Thomas 

aus Melle (Osnabrück – Deutschland)

Beidseitig implantiert
Cochlea-Implantatnutzer
Beidseitig Hörverlust
Krankenpfleger

Erfahrungsbericht Thomas

Thomas ist Botschafter weil:

sich meine Lebensqualität mit den Cochlea-Implantaten gewaltig verbessert hat. Ich möchte dazu beitragen, diese neue, schöne Art des Hörens noch bekannter zu machen.

1. Wann und warum ist dein Hörverlust aufgetreten? Und wie stark ist er?
Mit Anfang 40 verschlechterte sich allmählich mein Hörvermögen, ich trug Hörgeräte, mit denen ich rund 15 Jahre lang halbwegs zurechtkam, doch nach mehreren Hörstürzen verschlechterte sich mein Gehör sehr.

2. Wie empfanden deine Familie und Freunde deinen Hörverlust?
Über die Jahre hinweg wurde mein Hörverlust immer mehr zur Belastung – für alle Beteiligten. Wir zogen uns immer mehr zurück, da ich abends zu müde war vom Hören während des Tages. Außerdem verstand ich bei Hintergrundgeräuschen ohnehin kaum etwas.

3. Wann und wie hast du von der Möglichkeit eines Hörimplantats erfahren?
Nach mehreren Hörstürzen lernte ich in einer Reha-Klinik Cochlea-Implantatnutzer kennen und war beeindruckt, wie gut sie hörten. An der Medizinischen Hochschule Hannover wurde ich dann implantiert und gut betreut.

4. Wie hast du die Entscheidung zum Hörimplantat abgewogen?
Meine beruflichen und privaten Probleme wurden durch meinen Hörverlust immer größer. Da ich schon drei Jahre zuvor selbst erlebt hatte, was CI-Nutzer erreichen können, wurde mir klar: Ich muss etwas unternehmen. Ich will das auch.

5. Wie erging es dir nach der Implantation?
Wegen anderer gesundheitlicher Einschränkungen vertrug ich die Vollnarkose nach der ersten Implantation nicht besonders gut. Das zweite Cochlea-Implantat wurde mir unter Lokalanästhesie eingesetzt. Danach hatte ich praktisch keine Schmerzen und konnte sofort nach der Operation rumgehen, essen und trinken.

6. Was hat sich seit deiner Implantation verändert? Was genießt du am meisten am wieder Hören?
Der Schwindel, unter dem ich lange litt, hat sich dank der Implantate deutlich gebessert. Ich verstehe super und nehme selbstbewusst an Gesprächen teil. Auch beruflich und privat geht es mir wieder viel besser. Ich liebe es, die Natur zu hören.

7. Was möchtest du Betroffenen und ihren Angehörigen mit auf den Weg geben?
Nicht zu lange mit der Implantation warten. Je mehr Restgehör noch vorhanden ist, desto leichter tut sich das Gehirn mit dem neuen Hören. Reden Sie mit CI-Nutzern, informieren Sie sich!

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